Oberlungwitzer SV - VFC Plauen // 2:5

Oberlungwitzer SV - VFC Plauen // 2:5
 
Aus in Runde 3. Die Dramaturgie des heutigen Spiels gleicht dem klassichen Drama in 5 Akten.
 
1. Akt - Exposition
Vor dem Spiel war die Ausgangslage klar. Nur wenn beim OSV alles passt, kann für die Pokalüberraschung gesorgt werden. Aufgrund der Spielstärke der Gäste stellten die Oberlungwitzer auf dein 3-5-1-1 um. Erik Wüstner, Nick Reinhold und Michael Löffler bildeten die Dreierkette, Felix Nierobisch und Luca Winter begannen auf den Außen. Tom Reichel Martin Falke und Nils Leuschner besetzten das Zentrum, Kai Wüstner spielte davor auf der 10. Vorne begann Pierre Grabandt. Die Marschroute war klar: Man wollte die Plauener im Spielaufbau stören und aggressiv im Mittelfeld pressen.
2. Akt - Das Erregende Moment
Für viele der 350 Zuschauer überraschend gehörte die Anfangsviertelstunde tatsächlich dem Siebtligisten. Nach toller Kombination im Mittelfeld steckte Kai auf Martin durch. Sein Doppelpass auf den durchlaufenden Kai war allerdings etwas zu lang. Analog in der 10 Minute. Steckpass auf Martin Falke, welcher das Leder durch die Hosenträger von Leon Seefeld zum verdienten 1:0 einschob. Jedoch drehte der angestachelte VFC danach auf.
3. Akt - Die Peripetie
Leider fehlte nach dem 1:0 die Entlastung. Der Gast lies das Streitobjekt schnell laufen und kam zu Gelegenheiten. Auf einen unnötigen Ausgleich nach Ping Pong im Strafraum folgte ein überragender Freistoß von Kevin Walther aus 25 Metern. Danach legten die die OSV-Kicker einen Ball nach Stoppfehler selber rein. Kurz vor der Pause dann das gut herausgespielte 1:4 über die starke rechte Seite der Spitzestädter.
4. Akt - das retardierende Moment
In der zweiten Halbzeit schalteten die Gäste einen Gang zurück und der OSV wurde stärker. Die Folge waren viele gute Spielzüge, welche die Oberlungwitzer technisch sauber bis in das letzte Drittel spielten. Danach fehlte allerdings der letzte Pass oder man scheiterte am starken Leon Seefeld. Kurz vor Ultimo hängte P. Dartsch den zweiten sehenswerten Freistoß am Nachmittag aus 25 Metern in den Knick, was letzte Hoffnung beim OSV auf ein Weiterkommen in Luft auflöste.
5. Akt - die Lösung
Belohnen konnte man sich für die Vielzahl an Chancen in der 2. Halbzeit allerdings noch einmal. Nach Ecke und etwas Gestocher im vogtländischen 5-Meter Raum landete der Ball bei Stefan Rücker, welcher diesen mit letzter Kraft über die Linie drücken konnte. Danach war Schluss.
Fazit: Schade, Letztlich war die technische Qualität der Gäste zu hoch. Da nützt auch 90-minütiger Kampfgeist, Teamgeist und Mentalität nichts. Am Ende ist die Niederlage verdient, aber vielleicht ein Tor zu hoch. Trotzdem verabschiedet man sich erhobenen Hauptes aus dem Sachsenpokal und will den Schwung nun mit in die Liga nehmen.
 
Danke an alle OSV Fans und freiwilligen Helfer, sowie an die Anhänger des VFC. 🔴⚫️
#OSVerrückt