+++ 2012 - 100 Jahre Oberlungwitzer Sportverein +++
Die Handballteams des Oberlungwitzer SV belegen zur Saisonhalbzeit Mittelfeldplätze. Die will man verteidigen.
Die Handballerinnen des Oberlungwitzer Sportvereins hatten in der Vorrunde mit einer angespannten Personalsituation zu kämpfen. Deshalb spielte auch Trainerin Ilka Seidel wieder in zahlreichen Partien mit. Erschwert wurde die Zielsetzung, in der Bezirksliga nicht in Abstiegsgefahr zu geraten, wegen der größeren Ausgeglichenheit dieser Spielklasse. Die Staffel wurde im Vergleich zum Vorjahr um zwei Teams verkleinert, sodass es keine einfachen Gegner mehr gibt.
Nach einem guten Saisonbeginn folgten einige Niederlagen, bei denen spielerisch nicht viel zusammenlief. Erst am letzten Hinrundenspieltag gelang wieder ein Erfolg, als mit 16:15 gegen den Verbandsligaabsteiger Annaberg-Buchholz gewonnen und Platz 8 erreicht wurde. Dabei war insgesamt vor allem wieder die Abwehrarbeit Grundlage für die Erfolge. Die Defensive der Oberlungwitzerinnen ist die zweitbeste der Bezirksliga. Allerdings ist das Angriffsspiel weiter ein Problem, denn die Offensive ist die schwächste in der Staffel.
Für die Männer, die in diesem Jahr als SG Oberlungwitz/Grüna spielen, lief die Spielserie nach dem Abstieg aus der Bezirksliga und dem Karriereende mehrerer langjähriger Stammspieler solide. Neben guten Auftritten, auch auswärts, gab es allerdings auch schwache Partien, bei
denen sich die Oberlungwitzer deutlich geschlagen geben mussten. Mit 12:10 Punkten ist die Mannschaft von Trainer Thomas Sabin Fünfter der 1. Bezirksklasse. Die erfahrenen Neuzugänge Andreas Malt und Michael Reiter sowie Rückkehrer Ronny Wawrsinek, der nicht nur in der Abwehr glänzte, sondern auch sehenswerte Tore erzielte, konnten ebenso positive Akzente setzen, wie die Nachwuchsspieler aus den Reihen der A-Junioren. Vor allem Samuel Sonntag hat bereits sehr gute Spiele im Männerteam abgeliefert. Spielmacher Udo Hellfritzsch steht seit Mitte der Hinrunde gesundheitsbedingt nicht mehr zur Verfügung, sodass die Spielgemeinschaft in der Rückserie auf der Mittelposition ein Stück weit improvisieren muss. (mpf)


