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Kontaktinfos
Mittwoch, 17 Januar 2018

SPIELBERICHTE HANDBALL FRAUEN SG LICHTENSTEIN - OSV II

 

Erfolgreicher Rückrundenstart

  • Veröffentlicht: Sonntag, 07. Januar 2018 13:30
  • Geschrieben von Juliane Dillner

06.01.2018 SG Lichtenstein/OSV II – Burgstädter HC II   34:10

 

Zum Auftakt der Rückrunde trafen wir auf die zweite Vertretung des Burgstädter HC. Unser Ziel war klar – wir wollten unserer Tabellenführung gerecht werden und die zwei Punkte bei uns behalten.

Wir starteten etwas holprig in die erste Halbzeit und hatten im Aufbauspiel einige Probleme zum Torerfolg zu kommen. Allerdings konnten wir unsere Konterläufe nutzen und legten auf 4:0 vor. Die Abwehrarbeit hätte intensiver sein können, genügte aber vorerst. Burgstädt kam nur selten zum Torwurf und scheiterte spätestens da an Anja. Es dauerte mehr als zehn Minuten, bis sie über ihren ersten Treffer jubeln konnten. Mit andauernder Spielzeit kam dann auch in unserem Angriff mehr Sicherheit rein, sodass wir auch aus dem Spielaufbau heraus zum Torerfolg kamen. Burgstädt hatte nicht viel entgegen zu setzen und in der 26. Minute hatten wir uns mit 12:2 bereits ein sicheres Polster herausgespielt. Bis zur Pause konnten wir dann auf 16:3 erhöhen, womit eine Vorentscheidung bereits gefallen war.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich wie die Erste. Vorne machten wir unsere Tore, hinten stand die Abwehr im Großen und Ganzen sicher. Burgstädt kam zwar öfter zum Torerfolg als im Durchgang Eins, konnte aber nicht ansatzweise zu uns aufschließen. Nach einer Viertelstunde stand es 24:6 und in Hinblick auf das nächste Spiel nutzten wir das um auf der Mittelposition ein wenig zu variieren. Am Ende gewannen wir mehr als deutlich mit 34:10 und haben damit unseren höchsten Sieg der laufenden Saison erzielt.

Anerkennung wollen wir aber auch den Burgstädter Spielerinnen zollen. Sie haben sich nie aufgegeben, immer weiter gekämpft und wurden zu keinem Zeitpunkt zickig oder unfair!

Das nächste Match ist erneut ein Heimspiel und findet am 20.01.2018 in Oberlungwitz statt. Gegner werden die Spielerinnen vom Zwönitzer HSV 1928 II sein. Anwurf ist, wie immer, 14:30 Uhr.

 

Es spielten: Anja (Tor), Susi M. (2), Bea (6/2), Susie P. (4), Tanja (1), Maria (2), Resi (4), Jule (5), Jana (8)

Der Fluch von Zwönitz?!

  • Veröffentlicht: Montag, 11. Dezember 2017 21:09
  • Geschrieben von Juliane Dillner

10.12.2017 Zwönitzer HSV 1928 – SG Lichtenstein/Oberlungwitz II    15:21

 

Zum letzten Spiel des Jahres machten wir uns, erneut mit lediglich acht Spielerinnen, auf den Weg nach Zwönitz. In den vergangenen Jahren haben wir hier unterschiedliche Resultate erzielt und mit Blick auf die vollbesetzte Bank der Heimmannschaft versprach es ein schweres Spiel zu werden!

 

Wir kamen gut ins Spiel rein und gingen schnell mit 3:0 in Führung. Zwönitz fand wesentlich schwerer ins Spiel und brauchte einige Minuten bevor sie über ihren ersten Treffer jubeln konnten (3:1). Doch davon liesen wir uns nicht beirren, hielten den Gegner weiter auf Distanz und konnten den Vorsprung auch ausbauen. Im Angriff gelangten wir über unsere Spielzüge zum Erfolg, hinten stand unsere Abwehr sicher und kompakt. Und wenn dann doch mal der Ball den Weg zum Tor fand, war Anja bereit. So konnten wir bis zur Halbzeit einen soliden Acht-Tore-Vorsprung erspielen und gingen mit 6:14 in die Kabine.

 

Natürlich war klar, dass wir uns auf diesem Pausenstand nicht ausruhen dürfen. Das machte uns Mario in der Kabine auch noch mal deutlich. Zwönitz hatte eine vollbesetzte Auswechselbank und würde in der zweiten Halbzeit mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr auf Tempo spielen. Es hieß also auch Kräfte zu sparen und uns nicht überrennen zu lassen.

Leider kam es dann doch ein wenig anders, als nach wenigen Minuten dasselbe passierte wie letztes Jahr in Zwönitz. Damals bekam hier unsere oft so friedlich wirkende Jana als "letzter Mann" glatt rot – dieses Jahr traf es Resi.

Im Bestreben den Zwönitzer Konter zu vereiteln, griff sie so ungünstig zu, dass die rote Karte nur die schlussfolgernde Konsequenz sein konnte. Nun mussten wir die letzten 25 Minuten komplett ohne Auswechsler über die Bühne bringen.

Das brachte uns deutlich aus dem Konzept und sowohl im Angriff als auch in der Deckung merkte man in den folgenden Minuten Nervosität und Unsicherheit. Wir versuchten zwar auf Zeit zu spielen, aber besonders im Torabschluss waren wir extrem unkonzentriert. Nur mit Mühe kamen wir zum Torerfolg. Auch im Rückzugsverhalten waren wir zu langsam und in der Abwehr zu passiv.

Die Zwönitzerinnen konnten über schnelle Angriffe und Rückraumwürfen den Abstand zu uns bis zur 56. Minute auf 15:18 verringern, was uns ganz schön ins schwitzen kommen ließ. Zudem machten sich bei uns die schwindenden Kräfte immer mehr bemerkbar.

Aber zum Glück hatten wir ja noch Anja im Tor! Ihr ist es zu verdanken, dass Zwönitz nicht noch weiter aufschließen konnte. Ein ums andere Mal parierte sie die Bälle und trieb die Gegner zur Verzweiflung. Auch Mario tat sein Bestes und stellte uns immer wieder, entsprechend der Situation, in Angriff und Abwehr um.

Zwönitz seinerseits wurde offeniver in der Abwehr, was uns Raum für 1:1 Kämpfe gab. Zusammen mit Anjas Paraden gab uns das noch einmal den nötigen Aufschwung und am Ende konnten wir mit 21:15 den Sieg doch für uns verbuchen. Damit ist uns die Tabellenspitze auch über Weihnachten sicher und es bleibt nur zu hoffen, dass sich die rote Karte hier nicht zum Fluch entwickelt...

 

Das nächste Spiel findet am 06.01.2018 in der Sporthalle Lichtenstein statt. Gegner ist der momentan Tabellenneunter Burgstädter HC II. Anpfiff ist 14:30 Uhr.

 

 

Es spielten: Anja (Tor), Jana (5), Jule (3), Susi M. (2), Maria H. (1), Bea (1/1), Resi (5), Maria B. (3)

Ein hartes Stück Arbeit

  • Veröffentlicht: Montag, 27. November 2017 09:42
  • Geschrieben von Juliane Dillner

25.11.2017 SG Lichtenstein/Oberlungwitz II – VfB Blau-Gelb 21 Flöha    19:11

 

In der achten Partie der Saison hieß der Gegner VfB Blau-Gelb 21 Flöha und der reiste mit einer ordentlichen Besetzung an. Doch auch mit nur zwei Auswechslern auf unserer Seite hieß das Ziel "Sieg" und "Verteidigung unserer Tabellenführung". Da unsere bisherige Statistik der Spiele gegen Flöha recht durchwachsen ist, versprach es ein spannendes Match zu werden.

Kurz nach dem Anpfiff legte Jana mit ihrem Konter zum 1:0 gleich mal gut vor, doch Flöha konnte schnell ausgleichen. Überhaupt hatte Flöha den besseren Start erwischt und machte uns das Leben ganz schön schwer. Zwar konnten beide Mannschaften Tore für sich verbuchen, aber mit ihrer offensiven und guten Deckung unterbrach Flöha immer wieder unser eigenes Spiel und ließ uns oft ziemlich ideenlos und fahrig agieren. Hinten wiederum konnte sich unsere Deckung auf das schnelle Spiel des Gegnsers nicht gut einstellen. Flöha nutzte das und strahlte sowohl in 1:1 Situationen als auch aus der zweiten Reihe permanent Torgefahr aus. Über 2:1, 3:3 und 4:6 konnte der Gegner dann auch mit zwei Toren in Führung gehen.

Mit der Einwechslung unserer Abwehrchefin Bea kam mehr und mehr Stabilität in die Abwehr und wir konnten endlich auch den ein oder anderen Ball abfangen. Im Angriff kämpften wir weiter um jedes Tor und konnten uns die Führung mit fünf Toren in Folge zurück holen. So gingen wir mit 9:6 in die Kabine.

Der Start in die zweiten Halbzeit gelang deutlich besser. Wir konnten unsere Führung schnell auf 11:6 ausbauen und agierten in Angriff und Abwehr um einiges sicherer. Tor um Tor konnten wir so davonziehen. Besonders Bea zeigte eine klasse Spiel – hinten blockte sie die Bälle raus, vorn traf sie aus der zweiten Reihe und bei Siebenmeterwürfen.

Flöha wurde zunehmend frustrierter und war auch immer wieder mit den Schiedsrichterentscheidungen unzufrieden. Das machte sich dann auf dem Feld in kleinen Zickereien bemerkbar, von denen wir uns zum Teil auch anstecken und provozieren ließen. Das wiederum gipfelte dann in einer Zwei-Minute-Strafe wegen Unsportlichkeit unsererseits. Leider wird einem erst hinterher klar, dass die betreffende Reaktion nicht die richtige ist. An dieser Stelle noch mal eine große Entschuldigung unsererseits an die betroffene Flöhaer Spielerin!

Die Zwei-Minuten-Strafe überstanden wir zum Glück ohne größere Probleme und hielten Flöha weiter auf Abstand. Beim 17:10 in der 56. Minute war die Vorentscheidung gefallen und wir konnten uns schlussendlich mit 19:11 über unseren Sieg freuen.

 

Das letzte Spiel für 2017 bestreiten wir am 09.12.2017 gegen den Zwönitzer HSV 1928 II. Anwurf in der Sporthalle Zwönitz ist 12 Uhr.

 

 

Es spielten: Anja (Tor), Jana (6), Resi (1), Maria B., Tanja, Jule (4), Susi (1), Bea (3/4), Lena

Tabellenführung verteidigt

  • Veröffentlicht: Montag, 20. November 2017 20:03
  • Geschrieben von Juliane Dillner

18.11.2017 TSV Fortschritt Mittweida – SG Lichtenstein/Oberlungwitz II    14:23

 

 

Diese Woche trafen wir auswärts auf den Tabellenvorletzten TSV Fortschritt Mittweida. Das Ziel hier konnte nur ein Sieg sein. Allerdings lag uns Mittweida auswärts auch noch nie so richtig...

 

Etwas schwerfällig begannen beide Seiten ihr Spiel und kamen nur langsam zu Torerfolgen. Bis zum 3:4 blieben beide Mannschaften auf Augenhöhe, dann gelang es uns bis zur 18. Minute auf 3:9 davon zu ziehen. Die Abwehr stand nun sicherer und konnte Mittweida im Spielaufbau stören, im Angriff wurde die Wurfausbeute effektiver. Immer wieder gelangen uns Tore durch Spielzüge oder auch Konterläufen aus der Abwehr heraus. Besonders Jana fand ihre Freude im Konterlauf, startete ein ums andere Mal durch und steuerte schon in der ersten Halbzeit sieben Tore bei. Dadurch konnten wir uns zwischenzeitlich bis auf 8 Tore absetzen (23. Minute) und gingen am Ende mit 7:13 in die Pause.

 

Natürlich wollten wir diesen Abstand halten und möglichst noch vergößern. Die ersten zehn Minuten liefen gut - die Abwehr stand im Großen und Ganzen sicher, unser Angriff konnte immer wieder erfolgreich abgeschlossen werden. Dann hatten wir aber wieder einmal eine unserer beliebten kleinen Schwächephasen. Mittweida war besser im Spiel und einzelne Spielerinnen konnte durch gute Richtungswechsel in ihrem Lauf häufiger zum Torwurf gelangen. Die Abwehr wackelte hier nun etwas und bewegte sich nicht spritzig und konsequent genug. In dieser Phase konnte der Gegner zu oft nur rüde gestoppt werden, was Zweiminutenstrafen für uns und/oder Siebenmeterwürfe für Mittweida zur Folge hatte. Das nutzte Mittweida und konnte bis auf 14:17 verkürzen. Aber wir ließen uns davon nicht unterkriegen. Geduldig meisterten wir diese Schwächephase, versuchten vorn wieder ruhiger und überlegter zu spielen und unsere Abwehr erneut zu ordnen. So konnten wir den Gegner weiter auf Abstand halten und legten noch einmal vor. In der 52. Minuten hatten wir beim 14:20 wieder eine 6-Tore-Führung und ließen den Rest der Spielzeit auch kein weiteres Tor von Mittweida zu. So gewannen wir am Ende mit 14:23 und konnten mit nunmehr 12:2 Punkten unseren momentan ersten Tabellenplatz verteidigen.

 

Auch wenn es uns – wie in Mittweida irgendwie schon gewohnt - zeitweise wieder schwerfiel, war unser Sieg durch unseren Kampfgeist nicht in Gefahr und wir behielten auch in schwierigen Phasen den Kopf oben. Weiter so!

 

Am kommenden Samstag haben wir den VfB Blau-Gelb 21 Flöha zu Gast. Anwurf in der Turnhalle Oberlungwitz ist um 14:30.

 

Es spielten. Anja (Tor), Jule, Jana(10), Resi (2), Maria (2), Susie (2/1), Tanja (2), Bea (2/1), Susi (1)

Mit dem Zweiten sieht man besser?

  • Veröffentlicht: Montag, 13. November 2017 11:06
  • Geschrieben von Juliane Dillner

11.11.2017 SG Lichtenstein/Oberlungwitz – HSG Rottluff/Lok Chemnitz   27:10

 

Beflügelt von unserem Sieg letzte Woche, wollten wir an genau dieser Leistung anknüpfen.

Einen kleinen Schreck bekamen wir allerdings bereits beim warmwerfen von Anja, als sie den Ball ans Auge bekam und danach leichte Sehprobleme hatte. Aber getreu dem Motto "Nur die Harten kommen in den Garten" ging es für sie trotzdem weiter.

 

Wir starteten auch ganz gut ins Spiel und gingen schnell mit 2:0 in Führung. Die Abwehr wackelte diesmal zwar von Beginn an, aber der Gegner musste sich ja auch erstmal auf unsere Deckungsform einstellen, sodass wir die gegnerischen Angriffe immer wieder stören und unterbinden konnten. Im Angriff gelang es uns durch Konter, Einzelaktionen und auch Spielzüge Akzente zu setzen. Das Resultat war eine 6:2 Führung nach gut 15 Minuten Spielzeit.

Dann aber kam – warum auch immer - ein Bruch in unser Spiel und das baute den Gegner auf. Mittlerweile gelang es Rottluff immer öfter mit Einzelaktionen durch zu stossen oder ihre Kreisläuferin anzuspielen und so zum Torwurf zu gelangen. Die Deckung passte jetzt überhaupt nicht mehr. Es wurde nicht ordentlich nachgerückt, nicht konsequent zugefasst und nicht beherzt genug um den Ball gekämpft. Auch im Angriff machte sich ein Tief deutlich bemerkbar und es schien, als würden wir – solidarisch mit Anja – auch nur noch auf einem Auge sehen... Viel zu oft und viel zu leicht wurde der Ball durch schlechte Zuspiele und überhastete Torwürfe verloren. Auch die zu unseren Gunsten gegeben 7m verschenkten wir und konnten den Ball nicht im Tor unterbringen. Rottluff nutzte unsere Schwächephase und konnte bis zur Halbzeit auf 10:8 verkürzen.

 

Wie in der Pause vom Trainer gefordert, wollten wir in der gesamten (!) zweiten Halbzeit zeigen, dass die zwei Punkte bei uns bleiben sollen. Also legten wir los. Die Abwehr stand deutlich sicherer, es wurde geredet, sich gegenseitig unterstützt und gekämpft. Vorn machten wir endlich unser zweites Auge wieder auf und trafen das Tor. Rottluff wiederum gelang in den ersten Minuten nur ein einziges Tor und beim Stand von 13:9 legten wir dann einen 7:0 Lauf hin. So leuchtete in der 46. Minute ein 20:9 auf der Anzeigetafel und die Vorentscheidung war so gut wie gefallen. Da machte es auch nichts, dass Anja bei Konterläufen unsere Entfernung mit einem Auge irgendwie nicht so richtig einschätzte und die Pässe ein klitzekleines bisschen zu weit auflegte. Anja – wir wissen, dass du das beim nächsten mal wieder klasse machen wirst und zur Vorsicht trainieren wir einfach noch ein bisschen unsere Schnelligkeit :-D

In der Auszeit beschwor uns unser Trainer dann aber auch, in unserer Konzentration nicht nach zu lassen und den Gegner damit erneut aufzubauen. Daran hielten wir uns, ließen nur noch ein Tor zu und gewannen am Ende verdient, wenn auch nicht immer schön, mit 27:10.

 

Wenn wir die Leistung der zweiten Halbzeit schon von Beginn an konsequent gezeigt und durchgezogen hätten, wäre der Sieg deutlich höher ausgefallen. Es gilt weiterhin diese Schwächephasen zu analysieren und einzustellen. Auch die Siebenmeterquote muss deutlich besser werden. Von acht gegebenen haben wir gerade mal zwei verwandeln können.

 

Am kommenden Samstag, den 18.11.2017, müssen wir dann auswärts gegen den TSV Fortschritt Mittweida ran. Anpfiff ist 18 Uhr.

 

Es spielten: Anja (Tor), Tanja (1), Lena, Susie P. (2), Bea (2/1). Susi (1), Anne (2), Resi (4), Jule (4), Maria (5/1), Jana (4)

Spiel, Satz und Sieg

  • Veröffentlicht: Montag, 06. November 2017 19:36
  • Geschrieben von Juliane Dillner

05.11.2017 SV Rotation Weißenborn II – SG Lichtenstein/Oberlungwitz II    17:30

 

Viel mehr müsste man eigentlich nicht sagen, aber...

Mit einer kleinen Besetzung von insgesamt sieben Feldspielern und zwei Torhütern machten wir uns auf den langen Weg nach Weißenborn. Und wir geben gern zu, wir mussten kurz schlucken als wir das Weißenborner Aufgebot von 14 Spielern sahen. "Aber nützt ja nix", dachten wir uns, "Augen zu und durch". Und das wurde umgesetzt!

Von Beginn an konnten wir durch gute Einzelaktionen sowie auch Spielzügen viele Chancen herausspielen und auch zum Toreschieße nutzen. Hinten wiederum stand unsere Abwehr bombensicher und konnte häufig die Angriffe des Gegners unterbinden oder den Ball abnehmen. Wenn dann doch mal eine Spielerin von Weißenborn zum Torabschluss kam zeigten eben unsere beiden Mädels im Tor klasse Paraden. So konnten wir schon nach gut 10 Minten ein 1:7 für uns verbuchen.

Aber es galt weiterhin Ruhe zu bewahren und vorn lang und sicher zu spielen. Auf keinen Fall durften wir in Hektik verfallen und damit den Gegner zu Kontermöglichkeiten einladen. Weißenborn wiederum probierte es nach geraumer Zeit mit einer Manndeckung gegen Resi. Das gab uns natürlich Raum für viele 1:1 Situationen, die wir auch ein ums andere Mal nutzten konnten. Die Folge - ein 4:13 in der 21. Spielminute.

Bis zum Halbzeitpfiff ließ unsere Konzentration in der Abwehr dann ein klein wenig nach und Weißenborn konnte etwas aufschließen, aber mit einem sicheren 8:15 gingen wir in die Pause.

 

Euphorisch starteten wir in die zweite Halbzeit und machten da weiter wo wir aufgehört hatten. Mittlerweile wurde auch Maria in Manndeckung genommen, was uns sehr zugute kam. Nun hatten wir im Angriff noch mehr Platz und Bea und Susie wechselten sich jetzt im Toreschießen ab. Die Torhüterin von Weißenborn musste ein ums andere Mal hinter sich greifen und wir konnten Tor um Tor davonziehen. Über 9:17, 10:20 und 11:22 stand es in der 47. Minute schließlich11:24 womit die Vorentscheidung gefallen war.

Langsam machten sich zwar nun die fehlenden Wechselmöglichkeiten bemerkbar, doch Weißenborn hatte keine Chance mehr den Rückstand aufzuholen und konnte nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Unsere tolle Mannschaftsleistung, bei der jeder für den anderen einsprang und Verantwortung übernahm, sicherte uns schlussendlich diesen deutlichen und verdienten 17:30 Sieg.

 

Am kommenden Samstag, den 11.11.2017, wollen wir uns im Heimspiel gegen die HSG Rottluff/Lok Chemnitz die nächsten zwei Punkte holen. Anwurf ist 14:30 Uhr in der Sporthalle Lichtenstein.

 

Es spielten: Maria H. (Tor), Anja (Tor), Jule (4), Resi (4), Bea (5/1), Tanja (4), Maria B.(4/2), Susie P. (5), Susi M. (1)

Die Punkte gehören uns

  • Veröffentlicht: Sonntag, 29. Oktober 2017 22:49
  • Geschrieben von Juliane Dillner

28.10.2017 SG Lichtenstein/Oberlungwitz II – HSG Langenhessen/Crimmitschau   21:12

 

"Der Gegner soll seine erste Niederlage der Saison kassieren" – so lautete unser erklärtes Ziel für diese Partie. Das dafür die spielerische Leistung um einiges besser sein muss als in der Vorwoche war uns dabei durchaus bewusst und das wollten wir auch umsetzen.

Mit einem breiter aufgesetzten und damit variableren Kader als letztes Wochenende starteten wir in dieses Spiel und gingen auch schnell mit 2:0 in Führung. Doch beide Mannschaften hatten einige Unsicherheiten im Angriff und taten sich schwer mit dem Toreschießen. Unsere Chancenverwertung ließ ähnlich wie beim Spiel gegen Muldental arg zu wünschen übrig und beim Stand von 5:2 dauerte es gute zehn Minuten bis uns ein weiters Tor gelang. In dieser Phase hielten uns hauptsächlich Anjas Paraden und später Resis Tore vorn im Spiel. Dadurch motiviert wurde dann auch die Abwehr immer sicherer und konnte selbst in Unterzahl die Gegentore verhindern.

So stand nach diesen ersten etwas zäh dahinfließenden 30 Minuten ein 8:4 auf der Anzeigetafel.

 

In der Kabine appellierte unser Trainer noch einmal an unsere Disziplin und Konzentration sowohl in der Abwehrarbeit als auch im Angriff.

Das erste Tor der zweiten Halbzeit schoss zwar die HSG - doch Sörens liebevolle, aber durchaus ernst zu nehmende "es scherbelt – Androhung" in der Pause zeigte Wirkung und mit einem 4:0 Lauf konnten wir unseren Vorsprung auf 12:5 erhöhen. Endlich wurden die herausgespielten Chancen und Konter genutzt und in den folgenden Minuten zappelte der Ball ein ums andere Mal im Netz der HSG. Auch die eingewechselten Spielerinnen übernahmen Verantwortung und konnten entscheidend zum stetigen Ausbau unserer Führung beitragen. Über die Stationen 15:6, 18:9 und 21:11 war der Sieg nie in Gefahr und so jubelten wir am Ende verdient über unseren 21:12 Erfolg. Da störten uns dann auch die auf beiden Seiten manchmal etwas strittigen Schiedsrichterentscheidungen nicht mehr...

Jetzt ist es wichtig auf dieser Leistung aufzubauen um auch die kommenden Spiele zu unseren Gunsten entscheiden zu können. Die nächste Partie findet am kommenden Sonntag in Weißenborn statt. Anpfiff ist um 16 Uhr.

 

Es spielten: Maria H. (Tor), Anja (Tor), Jana (3/1), Jule (4), Resi (5), Susie, Tanja (1), Bea (2), Susi (1), Maria B. (2/2)

Knappe, aber unnötige Niederlage

  • Veröffentlicht: Montag, 23. Oktober 2017 10:43
  • Geschrieben von Juliane Dillner

21.10.2017 HSG Muldental – SG Lichtenstein/Oberlungwitz II   17:16

 

Diesen Samstag waren wir in Rossau zu Gast. Wir hatten uns viel vorgenommen und sind motiviert ins Spiel gestartet. Leider gestaltete sich auch dieser Start extrem holprig. Bis zum ersten Tor dauerte es mehrere Minuten und dann war es auch noch der Gegner, der zum ersten Mal einnetzen konnte. Leider sollte sich am Rückstand in absehbarer Zeit nichts ändern. Vorn waren wir im Abschluss erneut nicht konsequent genug und hinten war unsere Abwehr wieder das ein ums andere Mal zu löchrig. Erst beim Stand von 3:0 konnten wir unser erstes Tor erzielen und kämpften uns dann bis auf ein 5:5 ran. Doch die Muldentaler konnten anschließend wieder auf vier Tore Vorsprung davon ziehen. Die Auszeit durch den Trainer rüttelte uns auf. Aber wir mussten ordentlich kämpfen, um wieder ran zu kommen und uns nicht stattdessen noch weiter abhängen zu lassen. Wir gaben nicht auf, kamen erneut bis auf ein Tor an Muldental heran und gingen so mit einem Pausenstand von 9:8 in die Kabine.

Man wusste, dass hier noch lange nichts verloren war und wollte das Spiel umbedingt noch drehen. Helfen sollte uns eine geänderte Abwehr, infolgedessen Tanja jetzt die Manndeckung übernahm. Aber bis sich die Mannschaft hinten orientiert hatte, war Muldental wieder auf 13:9 davon gezogen. Erneut mussten wir uns auf ein 15:15 rankämpfen. Motivation fanden wir hier in Anja, die einige tolle Paraden zeigte und uns so nach vorn pushte. Das zeigte auch Wirkung, denn endlich – nach langen 50 Minuten – gelang uns durch Resis Treffer zum 15:16 die erste Führung in diesem Spiel. Wir wollten nun unbedingt diesen Sieg mit nach Hause nehmen, waren dann aber doch wieder etwas fahrig und Muldental konnte ausgleichen. Also hieß es, die letzten drei Minuten hinten alles dicht machen und im besten Fall vorne noch ein Tor schießen. Die Abwehrarbeit klappte gut, aber das Tor vorn wollten wir einfach nicht treffen. Und so kam, was kommen musste... In der letzten Spielminute kassierten wir den gegnerischen Führungstreffer. Zwar hatten wir noch die Gelegenheit, einen Angriff zu starten, doch auch dieser war nicht von Erfolg gekrönt und wir mussten uns mit 17:16 geschlagen geben.

 

Fazit: Hätten wir von Beginn an ein konsequentes und stabiles Auftreten gezeigt, wären wir mit einem Sieg nach Hause gefahren. So aber haben wir es uns selbst wieder unnötig schwer gemacht, den Gegner motiviert und folglich zwei sichere Punkte verschenkt.

Da müssen noch einige Fehler abgestellt werden wenn wir im nächsten Heimspiel dem Tabellenersten Langenhessen/Crimmitschau II (28.10.2017, 14:30 in Oberlungwitz) die erste Niederlage dieser Saison zufügen wollen!

 

Es spielten: Maria H. (Tor), Anja (Tor), Jana (4/1), Jule (1), Susi (1), Anne, Tanja (2), Bea, Maria B. (4/2), Resi (1)

Zweites Spiel - Zweiter Sieg

  • Veröffentlicht: Sonntag, 15. Oktober 2017 20:33
  • Geschrieben von Juliane Dillner

 14.10.2017 SG Lichtenstein/Oberlungwitz - HV Oederan   25:14

 

Nach einer sechswöchigen Spielpause, aufgrund von Spielverlegungen und spielfreien Wochenenden, hatten wir im ersten Heimspiel der Saison den HV Oederan zu Gast.

Mit viel Motivation gingen wir in das Spiel, konnten aber schon zu Beginn den mentalen Willen physisch nicht wirklich umsetzen. Zwar gelang uns eine 4:0 Führung, doch leider kam es auch immer wieder zu Fehlabspielen und Fehlwürfen frei vorm gegnerischen Tor. Selbst die 7m konnten wir nicht verwandeln. Während ein Wurf durch Susi noch den Weg an den Pfosten fand, wurden die anderen gleich ganz neben oder über das Tor gesetzt.

Wir fanden nur schwer ins Spiel und auch in der Deckung war man sich doch ein ums andere Mal uneins. Zu leicht ließ man sich von der Kreisläuferin Oederans wegsperren oder unterband das Anspiel nicht konsequent genug. Glücklicherweise hatte auch der Gegner keinen treffsicheren Tag oder unsere Torfrauen verhinderten das Tor.

Im Laufe der ersten Halbzeit stand die Deckung dann sicherer, sodass zum Halbzeitpfiff ein für beide Seiten mageres 9:5 auf der Anzeigetafel stand.

In der Pause beschwor unser Trainer noch einmal unsere Konzentration und Genauigkeit im Abschluss. Durch die mangelhafte Chancenverwertung hatten wir es verpasst, das Spiel schon zur Pause zu entscheiden. Die zweite Halbzeit sollten wir mit mehr Ruhe und Konzentration spielen.

Aber wie so oft waren die ersten zehn Minuten wieder von leichten Hektikphasen durchzogen, womit wir es uns selbst unnötig schwer machten. Erst beim Stand von 11:8 kam etwas mehr Ruhe rein, sodass wir mit drei Toren in Folge auf 14:8 erhöhen konnten. Selbst in Unterzahl kamen wir zum Torabschluss und auch ein durch Maria ausgeführter Siebenmeter fand endlich den Weg ins Tor. Die Deckung stand nun sicherer, sodass die Rote Karte von Resi, aufgrund von 3 x 2-Minuten-Zeitstrafe, glücklicherweise gut weggesteckt werden konnte.

Über die Stationen 16:11, 20:12, 22:14 konnten wir uns nachfolgend ein gutes Polster heraus spielen und somit stand einem Sieg nichts mehr im Wege. Drei Sekunden vor Spielende holte Jana dann auch noch einmal einen Siebenmeter für uns raus, den sie selbst erfolgreich ausführte. Somit gewannen wir das Spiel deutlich, wenn auch nicht immer schön, mit 25:14.

Erwähnenswert ist auch die Rückkehr unserer Torfrau Anja nach mehrmonatiger Verletzungspause. In ihren zwar momentan noch wenigen Spielminuten glänzte sie mit drei Siebenmeterparaden in altbekannter Form!

 

Für die kommende Woche gilt es die zahlreichen Ungenauigkeiten und Fehlpässe abzuschalten um im nächsten Spiel, am Samstag 21.10.2017 gegen HSG Muldental 03, mit mehr Sicherheit aufzutreten.

 

Es spielten:

Maria H. (Tor), Anja (Tor), Susie P. (2), Jana (8/1), Bea (2), Tanja, Resi (1), Jule (6), Susi M. (1), Maria B. (2/1)

Burgstädter HC II – SG Lichtenstein/Oberlungwitz II

  • Veröffentlicht: Mittwoch, 06. September 2017 14:12
  • Geschrieben von Anja Berger

 

Nach dem Zusammenschluss der Lichtensteiner und Oberlungwitzer Handballerinnen zur SG Lichtenstein/Oberlungwitz im Mai 2017, trat nun die zweite Vertretung in Burgstädt zum ersten Punktspiel der neuen Saison an und gewann deutlich mit 7:19. Zur personellen Unterstützung waren vier Spieler der ersten Mannschaft dabei. 

Seit Beginn des Spiels stand die Abwehr sicher und ließ fast kein Durchkommen der Gegner zu, so dass die erste Halbzeit mit drei Gegentoren beendet werden konnte. Darüber hinaus dominierte die Mannschaft den Angriff mit Einzelaktionen durch die Spielerinnen Jule Dillner und Jana Kreiner sowie durchdachte Spielzüge des gesamten Teams. 

Lediglich zu Beginn der zweiten Halbzeit und in kurzen Phasen während des gesamten Spiels verfiel unser Team zeitweise in bekannte Verhaltensmuster und musste Gegentore aufgrund der eigenen Hektik verzeichnen. 

Letztendlich präsentierte sich unsere neue SG jedoch über weite Strecken souverän. Wir zeigten, dass der Zusammengang mit Lichtenstein und die damit verbundene gegenseitige Unterstützung die richtige Entscheidung waren und legten uns einen soliden Grundstein für die neue Saison. 

SPIELBERICHT HANDBALL FRAUEN SG II vom 02.09.2017

  • Veröffentlicht: Mittwoch, 06. September 2017 10:36
  • Geschrieben von Beatrice Reichel

Samstag, 02.09.2017, Burgstädter HC II – SG Lichtenstein/Oberlungwitz II 

Nach dem Zusammenschluss der Lichtensteiner und Oberlungwitzer Handballerinnen zur SG Lichtenstein/Oberlungwitz im Mai 2017, trat nun die zweite Vertretung in Burgstädt zum ersten Punktspiel der neuen Saison an und gewann deutlich mit 7:19. Zur personellen Unterstützung waren vier Spieler der ersten Mannschaft dabei. 

Seit Beginn des Spiels stand die Abwehr sicher und ließ fast kein Durchkommen der Gegner zu, so dass die erste Halbzeit mit drei Gegentoren beendet werden konnte. Darüber hinaus dominierte die Mannschaft den Angriff mit Einzelaktionen durch die Spielerinnen Jule Dillner und Jana Kreiner sowie durchdachte Spielzüge des gesamten Teams. 

Lediglich zu Beginn der zweiten Halbzeit und in kurzen Phasen während des gesamten Spiels verfiel unser Team zeitweise in bekannte Verhaltensmuster und musste Gegentore aufgrund der eigenen Hektik verzeichnen. 

Letztendlich präsentierte sich unsere neue SG jedoch über weite Strecken souverän. Wir zeigten, dass der Zusammengang mit Lichtenstein und die damit verbundene gegenseitige Unterstützung die richtige Entscheidung waren und legten uns einen soliden Grundstein für die neue Saison.